"Kaum betrete ich Mexikanisches Land, macht sich auf meinem Gesicht ein Laecheln breit, dass waehrend meiner Reise hoffentlich nicht versagt." So beginnt mein Reisetagebuch...
Am Sonntag 04.05. landet mein Flieger in Mexico-City, auf dem Flug hatte ich mich nett mit einem Mathe-Dozenten unterhalten. Geborener Mexikaner, unterrichtet er an einem College in den USA und war nur auf einen Sprung unterwegs nach Mexico um seine Familie zu treffen und dann fuer 3 Monata nach Europa zu reisen - also so wie ich, nur anders herum...
Als ich aus dem Flugzeug aussteige, macht sich tatsaechlich unweigerlich ein Laecheln auf meinem Gesicht breit, warum? Weil das Abenteuer beginnt, weil ich in Lateinamerika bin, weil ich davon so lange getraeumt habe. Das Laecheln haelt auch brav an, als ich eine Stunde vor der Passkontrolle warte, habe ja ein Buch dabei... Am Zoll druecke ich einen Knopf, ein rotes Laempchen leuchtet. Das heisst: Gepaeckkontrolle. Klar, kein Problem, habe ja nur legitime Sachen dabei. Als der Zollbeamte sieht, wie dicht gepackt mein Rucksack ist, gibt er auf und laesst mich passieren.
Endlich Mexico. Die Leute sind fasst alle 1-2 Koepfe kleiner als ich und tummeln sich vor meinen Fuessen, sicher finde ich durch die Menschenmassen den Weg zur Metro. Es ist Sonntag, daher genuegend Platz fuer mich und mein Gepaeck. Kaum, dass ich die Metro betreten habe, werde ich auch schon in das erste Gespraech verwickelt. Endlich Mexico!
Im Vorwege hatte ich mir schon ein Hostel ausgesucht: "Casa de los amigos" klang zentrumsnah und gemuetlich, habe es auch gleich gefunden. Bad, Kueche, Aufenthaltsraum, ein grosser Saal zum Capoeira trainieren, alles da!
Den Nachmittag habe ich gleich noch genutzt, um die naehere Umgebung zu erkunden, Plaza de la Revolucion war direkt um die Ecke, ein Stueckchen weiter Plaza de Alameda mit Live Musik und Volksfestcharakter. Der perfekte Platz um ein wenig mexikanisches Leben zu atmen und mein Reisetagebuch zu beginnen. Ich kam jedoch nicht weit, kaum sass ich 5 Minuten, wurde ich zum Tanz aufgefordert. Es dauerte auch nicht lange, bis sich eine Menschentraube um Juan Carlos und mich gebildet hatte, eine grossgewachsene Blondine die Salsa und Cumbia tanzt sieht man in der 2o-Millionen-Metropole scheinbar nicht alle Tage... :-)
Als Belohnung goennen wir uns eine heisse Schokolade in der Casa de los Azulejos.
Nach drei Stunden mache ich mich auf den Heimweg, Juan Carlos moechte, dass ich mit Ihm nach Hause gehe, er will mir doch so gerne seine Hunde zeigen... Aha! Nein danke, ich moechte nicht. Nach einer Viertelstunde hat er es immernochnicht verstanden, also gehe ich einfach. Endlich Mexico.
Gut dass ich vor dem Hostel Chris treffe, ein Niederlaender mit dem ich ein Bier trinken und dem ich von meinem ersten Tag in Mexico berichten kann.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen