Gemeinsam mit Caroline (meiner neuen, deutschen Kollegin) habe ich
Etwas unheimlich wurde uns allerdings, als wir feststellten, dass wir im Dorf mutterseelenallein waren! Von hier wuerde wohl kein Boot nach
Weil gerade Trockenzeit ist, fuehrte der Fluss nur wenig Wasser und reichte uns beim Durchqueren nichtmal bis zum Knie (ich war gluecklich endlich meine Treckingsandalen im Wasser auszuprobieren, dafuer hatte ich sie ja extra gekauft!!!). Als wir schliesslich das andere Ufer erreichten, sahen wir zwei Maedchen vor einem Bungalow spielen. Wir naeherten uns und die Kinder erzaehlten, dass der Bungalow einem Auslaender gehoert hatte, der nach einer Flut (vermutlich durch Stan verursacht) das Haus zurueckgelassen hat. Ich schaute gerade durch das Fenster ins Haus hinein, als ich ein Maedchen sagen hoerte: “Die Tuer ist nicht abgeschlossen, ihr koennt auch hineingehen.” Da wurde es mir zum zweiten Mal unheimlich… Ich betrat das Wohnzimmer, regelmaessig einen Blick ueber die Schulter werfend, um die Maedchen im Blick zu haben. Irgendwie erinnerte das alles zu sehr an einen schlechten Horrorfilm. In der Kueche fand ich eine Zeitschrift von 1994, aus deren Seiten wir Papierflugzeuge bastelten, ein guter Grund, das Haus zu verlassen. Mitten im Weitflugkonstest zeigten die Maedchen auf eine Frau auf dem angrenzenden Grundstueck. “Ihr muesst die Frau fragen, ob ihr das Pier benutzen duerft.” Scheinbar war das die einzige Moeglichkeit, vor Sonnenuntergang nach
Zunaechst ignorierten wir die Frau, verabschiedeten und von den Maedchen und machten uns auf den Weg zum Pier. Wie der Zufall es wollte, kam auch just in dem Moment ein Boot angefahren und der Fahrer erklaerte sich bereit uns nach Die Machete-Frau blickte von einer Anhoehe auf uns hinab, neben ihr aufgereiht zehn weitere Personen – wo die wohl alle so ploetzlich herkamen… Wir sassen schon im Boot, als sich das Pier mit all den Menschen fuellte und die Frau den Obulus einforderte. Mein Versuch, die Gute umzustimmen, indem ich von unserem Wasserprojekt berichtete, blieb fruchtlos und die Machete erhoben. Letztendlich zahlte der Bootsfuehrer die Nutzungsgebuehr, um sich weiteren Aerger zu ersparen und wir legten ab. Keine 10 Minuten spaeter legten wir in Santa Cruz an und verabschiedten uns von Cesar, dem Bootsfuehrer und Bruder der beiden Maedchen, die wir am Bungalow kennengelernt hatten.
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